Interview des Monats: Laura Jurk
Seit Januar 2025 ist Laura Jurk als Elternzeitvertretung für Sarah Gaidecki für die Hochschule Merseburg (HoMe) im Einsatz. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die Bereiche Studienorientierung, Bildungsmessen und die Betreuung des Botschafter*innen-Programms. Mit welchen Aufgaben sie darüber hinaus noch betraut ist und was sie sich vorgenommen hat, erzählt Laura Jurk im Interview.
Frau Jurk, können Sie uns zunächst ein wenig zu Ihrem beruflichen Hintergrund berichten? Wo kommen Sie her und was hat Sie nach Merseburg an die Hochschule Merseburg verschlagen?
Ich habe mich in den letzten Jahren beruflich in Halle bewegt. Nach meinem Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg habe ich beim Stadtmarketing angefangen. Dort war ich vorrangig für die Pflege des Onlineshops sowie das Erstellen neuer Produktfotos zuständig und habe in viele weitere Arbeitsbereiche reinschnuppern können, wie der Organisation des Weihnachtsmarktes. Danach bin ich zum Lagfa e.V. gewechselt. Das ist der Dachverband der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt. Hier habe ich die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit geleitet und war daneben für die Organisation unterschiedlichster Veranstaltungen zuständig. Die Ausschreibung an der HoMe war für mich tatsächlich ein Glücksfund. Ich habe mir schon länger wieder vorstellen können, in einem wissenschaftlicheren Umfeld zu arbeiten.
Welche Aufgaben übernehmen Sie, für welche Themenfelder sind Sie zuständig und welche Schwerpunkte setzen Sie?
Ich übernehme Sarah Gaideckis Aufgaben komplett. Das heißt, dass ich für den Bereich Studienorientierung die Koordination von Messen und internen Veranstaltungen übernehme. Außerdem bin ich für das Botschafter*innenprogramm zuständig.
Da ich erst seit Januar 2025 an Bord bin und es ein sehr vielseitiges Aufgabenspektrum ist, kann ich derzeit noch keine konkreten Schwerpunkte nennen, die mir besonders am Herzen liegen. Aktuell ist mir einfach wichtig, dass die Abläufe reibungslos vonstattengehen und ich eine kompetente Ansprechperson im Bereich Studienorientierung bin.
Welche Aspekte Ihrer Tätigkeit finden Sie besonders spannend oder herausfordernd?
Die große Anzahl an Veranstaltungen, die unsere Abteilung im Laufe des Jahres organisiert, ist herausfordernd. Gerade die Messeabläufe finde ich interessant und anspruchsvoll, da hier noch mal eine ganz andere Vorbereitung notwendig ist als beispielsweise für das Schnupperstudium an der HoMe. Mein persönliches Highlight ist aber die Buchmesse. Die Vorbereitungen sind sehr umfangreich, aber alle Beteiligten stellen so spannende Themen vor, dass ich mich schon freue, alles vor Ort in Leipzig zu sehen.
Was haben Sie sich in den kommenden Monaten vorgenommen?
Sobald ich meine Routinen gefestigt habe, möchte ich versuchen, einen digitalen Evaluationsbogen zu erstellen, den wir bei sämtlichen Schulveranstaltungen nutzen können.
Was machen Sie am liebsten, wenn Sie nicht arbeiten?
Das schwankt immer je nach Jahreszeit. Jetzt im Winter gehe ich gerne „cozy hobbies“ nach wie Malen, Häkeln oder Sticken. Sobald es wärmer wird, bin ich gerne mit einem guten Buch am See. Die Wochenenden verbringe ich meist bei Konzerten mit meinen Freund*innen. Da ich selbst ehrenamtlich Konzerte organisiere im Rockpool e.V. in Halle, ist da eigentlich immer was zu tun.
Gibt es ein Motto oder eine Überzeugung, die Sie in Ihrer Arbeit begleitet?
Ich verfolge das Motto: „Mach es richtig oder lass es bleiben.“ Ich habe Dinge gerne erledigt, da sie mir sonst ewig im Kopf herumschwirren. Da ich schon während des Studiums noch einen Job, diverse Praktika, ein Ehrenamt und irgendwo ja auch Privatleben jonglieren musste, habe ich mir eine zügige und effektive Arbeitsweise angewöhnt, um mir einfach Freiräume zu schaffen.